Offlinefähige Web-Apps

Web-Apps und Webanwendungen sind unser Steckenpferd. Warum? Das erklären wir hier:

Symbolbild für offlinefähige Webanwendungen mit der Aufschrift 'Was sind eigentlich Web-Apps?'

Was sind Web-Apps?

Web-Apps gehören zu den mobilen Apps und können auch als Webanwendungen oder Progressive Web Apps (PWA) bezeichnet werden. Gemeint sind damit Apps, die komplett im Browser laufen. Wenn Sie an Apps denken, schießen Ihnen vielleicht direkt native Apps in den Kopf, die Sie über einen App-Store herunterladen müssen. Das ist bei Web-Apps nicht der Fall. Denn Web-Apps sind Webseiten, die Sie mit Ihrem Browser aufrufen und dann Ihrem Startbildschirm hinzufügen. Das funktioniert ganz unabhängig davon, welches Betriebssystem Sie haben oder welchen Browser Sie benutzen. Sie eignen sich also vor allem, wenn Sie mit einer App betriebliche Abläufe abwickeln wollen oder wenn Sie auf eine doppelte App-Entwicklung für verschiedene Betriebssysteme verzichten möchten.

Was sind die Vorteile von offlinefähigen Web-Apps?

Tablet ohne Empfang
  • Betriebssystem-Unabhängigkeit: Web-Apps laufen auf Windows, Linux, Android oder iOS, denn entscheidend ist der Browser. Sie sind also betriebssystemunabhängig.
  • Freie Browser-Wahl: Web-Apps können auf einen bestimmten Browser optimiert werden, denn es gibt durchaus Unterschiede zwischen Chrome, Firefox oder Safari. Aber generell können Sie den Browser frei wählen.
  • Offlinefähigkeit: Mit einem ServiceWorker und einer Datenbank im Browser können Sie die Web-App auch benutzen, wenn Sie offline sind. Nur beim Synchronisieren Ihrer Daten benötigen Sie eine stabile Internetverbindung. Funklöcher sind also während der Erfassung der Daten kein Problem mehr!
  • Schnelle und unabhängige Installation: Sie können die Web-App direkt über eine Website aufrufen und installieren. Damit bleiben Sie unabhängig. Denn Sie brauchen nicht auf einen Play-Store/App-Store/etc. und die damit verbundene langwierige Veröffentlichungsphase zurückzugreifen.
  • Geringere Entwicklungskosten: Native Apps müssen jeweils für Android, iOS oder Windows entwickelt werden und erzeugen daher höhere Entwicklungskosten als Web-Apps, die mit verschiedenen Betriebssystemen kompatibel sind.

Wie funktionieren offlinefähige Web-Apps?

Eine Anwendung besteht bei uns meist aus vier Komponenten: Einer Web-App, die zum Beispiel vom Desktop-PC aus der Zentrale bedient werden kann, zwei Datenbanken und einer Web-App, die zum Beispiel mit einem Tablet von unterwegs aus genutzt wird.

Schaubild zur Webanwendung: Links Desktop-App mit Datenbank, rechts Tablet-App mit Datenbank. Dazwischen eine Linie, die das Synchronieren der Datenbanken darstellt.

In der Desktop-App kann ein Datensatz angelegt werden. Damit landen diese Daten in der Datenbank „CouchDB“. Bei einer Synchronisierung werden die Daten dann auf die Tablet-Datenbank „PouchDB“ übertragen und können dort angezeigt werden. Die Synchronisation kann manuell oder automatisch angestoßen werden. Das hängt vom Anwendungsfall und Ihren Wünschen ab.

Sobald die Daten in der Tablet-Datenbank liegen, benötigt die Tablet-App keine Internetverbindung und kann also auch offline benutzt werden. Sämtliche neu erfassten Daten wie Bilder oder Texte werden in der Tablet-Datenbank gespeichert. Erst wenn Sie die Daten wieder zurück zu Ihrer Desktop-App spielen möchten, brauchen Sie wieder Internet, um zu synchronisieren.

Sie möchten mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

Was kann eine offlinefähige Web-App?

Wir entwickeln Web-Apps passend auf Ihren Anwendungsfall. Sie kann also das, was Sie brauchen. Vom Abwickeln Ihrer betrieblichen Abläufe, wie eines Liefersystems, über das Erfassen von Abnahmeprotokollen bis hin zum E-Mail-Versand von Dokumenten.

Die vier Komponenten sind ebenfalls flexibel. Wenn Sie Ihre Datensätze lieber weiterhin mit Ihrem Standard-Programm pflegen möchten, ist auch eine Schnittstelle dazu denkbar. Dann benötigen Sie keine Desktop-App und kommen mit der Tablet-App aus. Wie das ganze konkret aussehen kann? Eine Fallstudie veranschaulicht es Ihnen:

Fallstudie: Digitalisierung eines Liefersystems
Im Web, ums Web und ums Web herum!